besuch aus japan klein

Von so weit her kommen selten Gäste zur Ökofilmtour. Tomoko und Yuji Yamamoto stammen aus der Katastrophenregion um Fukushima und haben sich den Film "Grüße aus Fukushima" deshalb mit besonderem Interesse angesehen. Auch Yujis Haus - 60 Kilometer von der Küste entfernt - sei bei dem Beben vor fünf Jahren schwer beschädigt worden. Zum Glück war sein Heimatort durch einen Höhenzug vor dem Tsunami geschützt gewesen.  Dennoch seien auch dort acht Menschen gestorben. Tatsächlich gebe es von den rund 200.000 Bewohnern, die aus der verstrahlten Gegend fliehen mussten, einige, die Heimweh haben und zurückgehen - so wie in Doris Dörries Film gezeigt. Die meisten sind in anderen Gegenden untergekommen. In Notunterkünften leben nach Yujis Einschätzung nicht mehr so viele Menschen. Die Japaner arbeiten als Wissenschaftler am Frankfurter Halbleiterinstitut IHP. Begleitet wurden sie von ihren Kollegen Gudrun und Gunther Lippert.