Der Zilpzalp ist wieder da! Auf der Filmtour-Exkursion in den Gutspark kam er der Gruppe ganz nahe. Die Expeditionsleiter Jessica und Thomas hatten den kleinen Singvogel mit ihrem Zauberstift angelockt und mit den Kindern im Bestimmungsbuch nachgeschlagen. Zur Parkexkursion gehörte auch wieder die Erkundung des kleinen Wassertümpels im Kräutergarten. Mit Kescher und Käferlupe zogen die Naturforscher los, um Wasserläufer, Libellenlarven und viele andere Tiere zu ergründen. Kröten und Frösche waren dieses Mal allerdings nicht zu finden. Vielleicht, so eine Vermutung, war die Gruppe auch ein kleines bisschen zu laut.

 

Kröten hatten die Kinder zuvor auf der Leinwand gesehen. In dem Film "Ab zum Teich - Lea hift den Kröten auf die Sprünge" wurde gezeigt, wie eine Kindergruppe mit Naturschützern im Frühjahr den Kröten über die Straße hilft: auf ihrer Wanderung von den Waldgebieten - wo sie überwintern - zu ihrem Heimattümpel. Wer in die Wulkower Naturkita "Grashüpfer" geht, kennt sich damit übrigens gut aus. Gezeigt wurde außerdem eine Reihe von Trickfilmen über Freundschaften unter Tieren und zwischen Mensch und Tier.

Das Ökofilmtour-Kinderkinofest war der Abschluss der diesjährigen Ökofilmtour im Wulkower Ökospiecher und wurde gemeinsam mit der Naturkita "Grashüpfer" veranstaltet. Die Veranstalter lobten die Filmauswahl, die auch für kleinere Besucher interessante Beiträge bereithielt. Auch die vorangegangenen vier Erwachsenen-Veranstaltungen waren ausnahmslos sehr gut besucht. Eine besonders gute Resonanz hatte das Filmgespräch nach der Aufführung der Dokumentation "Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge" mit Maik Zehm vom Imkerverband und Johannes Giebermann vom NABU. Auch die Gespräche mit den japanischen Gästen nach "Grüße aus Fukushima" dürfte vielen Besuchern in guter Erinnerung bleiben.