zum Abschied gab es T-Shirts - die Workcamper 2017Zum Schluss gab's Erinnerungs-T-Shirts. Zum Gruppenfoto gingen die Helfer mit aufs Bild.

Ein buntes Buffet voller Salate, Nudelgerichte, Wraps, Foccacia und Grillwurst – so sieht es aus, wenn junge Leute aus zehn Ländern ein Abendessen vorbereiten.  Es war das Dankeschön der Workcamp-Teilnehmer an die Wulkower. Drei Wochen erlebte die 15köpfige Gruppe die Gastfreundschaft des Ökospeichervereins und des ganzen Dorfs – und das Dorf das inspirierende Gefühl, die halbe Welt zu Gast zu haben.

Die meisten waren Studenten, sie kamen aus Mexiko und Südkorea, aus Taiwan, Russland, Weißrussland und Serbien, aus Dänemark, Spanien, Frankreich und der Türkei. Tagsüber arbeiteten die Workcamper gemeinsam mit  Vereinsmitgliedern und Dorfbewohnern an Projekten auf dem Gelände des Ökospeichervereins und der Umgebung.  Camp-Chefin und Ökospeicher-Vorstand Hanne Hiekel verschenkte am Abschiedsabend Erinnerungs-T-Shirts und lobte die fleißige Arbeit:  So wurden auf dem kleinen Hügel nahe des Ufos ein spiralförmiger Aufstiegspfad und ein hölzerner Ausguck geschaffen, alte Waschanlagen auf dem Ufo-Gelände abgerissen, die Totholzhecke am Park erneuert. Unterstützt und angeleitet wurden die Workcamper bei ihren Arbeiten u.a.  von Manfred Hiekel, Manfred Schmidt, Martin Moritz, Bernd Baranek, Martin Merk, Ulrike Raulf und Gerd Bocian.

Der Verein bedankte sich auch für den Einsatz der Workcamper beim Folkfest am 5. August. Fast alle hatten mit Tänzen, Liedern, sogar mit einem akrobatischen Yoga-Auftritt zum Gelingen beigetragen.

Untergebracht waren die Workcamper im Speicher.  In ihrer Freizeit tourten sie auf Fahrrädern durch die Grenzregion – mit Dieter Krawczynski und Taro Murao als Reiseleiter, sie erkundeten die Gedenkstätte Seelower Höhen und reisten zwei Mal nach Berlin.  Zum Baden ging es nach Alt Zeschdorf – oder auf dem kurzen Wege in Hanne Hiekels Swimmingpool.  Mehrmals waren die Workcamper bei Wulkower Familien zum Essen eingeladen.  „Danke auch für die vielen Lebensmittelspenden“, sagte Jan-Peter Matthes, einer der beiden Teamleiter zur Eröffnung des Abschiedsbuffets. „Wir sind alle satt geworden!“