Zukunfswerkstatt im ÖkospeicherDer "multifunktionale Wundertresen"  - das war vor gut zehn Jahren das Zauberwort, das einer Zukunftswerkstatt des Vereins entsprang: Der Ökospeicher in der Dorfmitte als touristisches, gastronomisches, Einkaufs- und Kulturangebot, dem Gedanken der Nachhaltigkeit verpflichtet. Das scheint im Großen und Ganzen gelungen, darüber ist man sich im Verein einig. Nun ging es darum, in die Zukunft zu schauen: Welche Angebote, welches Profil passen in die nächsten Jahre? Was kann der Verein aus eigener Kraft noch stemmen ohne sich zu überfordern? Wie kann es gelingen, mehr junge Leute für den Verein zu begeistern? Und nicht zuletzt: Was macht den Mitgliedern und Interessenten selbst Freude? Fragen an eine neue Zukunftswerkstatt, die am zweiten Januar-Wochenende stattfand, moderiert von Ulrich Falkenhagen. Das Interesse war groß - acht Stunden lang haben mehr als 30 Vereinsmitglieder und - freundInnen engagiert diskutiert - mitunter auch recht kontrovers. Eine Zauberformel wie vor zehn Jahren sprang am Ende nicht heraus, dafür aber ein dicker Stapel Ideen, an welchen Stellschrauben gedreht werden könnte. Viel Einigkeit bestand darin, den Charakter des Hauses als Kreativwerkstatt zu stärken, sich dem Dorf gegenüber besser zu öffnen und letztendlich: mehr dafür zu tun, dass - bei allem ehrenamtlichen Engagement - die Freude nicht zu kurz kommt. So sollen offene und gesellige Vereinsabende künftig öfter und regelmäßig stattfinden. Der Zukunftswerkstatt wird sich nun eine Auswertungsphase anschließen - erst dann kann es ein genaueres Fazit geben.