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foto mooreWas für eine Zahl: Rund fünf Prozent der gesamtdeutschen Treibhausgasemissionen werden von entwässerten Mooren ausgedünstet. Donnerstagabend um 20 Uhr läuft unter dem Titel „Die Macht der Moore“ eine Filmdokumentation im Ökospeicher Wulkow – im Rahmen der Ökofilmtour. Anschließend darf diskutiert werden mit Professor Jürgen Augustin vom Müncheberger Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung. Prof. Augustin ist Moor-Experte und hat zahlreiche Renaturierungsprojekte wissenschaftlich begleitet.

 

Intakte Moore speichern in ihrem Torfkörper mehr vom klimaschädlichen CO2 als Wälder. Doch der steigende Bedarf an Agrarflächen führt dazu, dass immer mehr Moore trockengelegt werden. Im Lauf der Jahrhunderte wurden 95 Prozent der Moore in Deutschland entwässert und zu Agrarland. Die ZDF-Dokumentation „Die Macht der Moore“ erklärt Zusammenhänge und zeigt, wie Renaturierung gelingen kann. Etwa im Ternitz-Moor in Brandenburg. Ein wichtiger Aspekt des Films ist die Frage, ob und wie wiedervernässte Moorflächen wirtschaftlich genutzt werden können. Tatsächlich, so vermittelt es der Film, scheint dies möglich.

Der Eintritt ist frei, das Vereinscafé ist ab 19 Uhr geöffnet.