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silke fernglasWer schreit am lautesten und ist kaum zu sehen? Die Mönchgrasmücke! Sie ist jetzt im Mai einer der lautesten Singvögel in unseren Breiten mit einer ausgesprochen schönen Melodie. Da kommt das etwas monotone, aber wohlkingende Morsesignal der Nachtigall nicht mit. Und es klingt auch ganz anders als der Zilpzalp, den sich nun alle Teilnehmer der sonntäglichen Vogelstimmenwanderung wunderbar merken können: Weil er einfach seinen Namen ruft: Zilp-zalp! (Oder dilp-dülp oder so ähnlich). Der kleine Vogel ließ sich nah bei der Gruppe blicken. Neugierig gemacht und verwirrt wurde er von einen zwitschernden Zauberstift, der von Expeditionsleiterin Jessica Ferch mit

einem Tipp auf ein Bestimmungsbuch-Symbol gestartet wurde. Von solchen Spielchen lassen sich andere Vögel nicht beeindrucken. Etwa der Rohrschwirl, den die Wandergruppe im Schilfgürtel des sogenannten Bibersees an der Straße nach Wilhelmshof sah und hörte. Was der aus seinem weit aufgerissenen Schnabel hervorgurgelt, klingt nach etwas zwischen Trafostation und Grillenzirpen - jedenfalls nicht nach Vogel. Viel schöner trällert da doch der Pirol, den die meisten zwar nicht zu sehen, aber doch zu hören bekamen.

Sowohl der wieder geöffnete Wulkower Park als auch die Naturlandschaft auf halbem Weg nach Wilhelmshof lieferten der 16köpfigen Wandergruppe einen intensiven Eindruck vom Reichtum der hieisigen Vogelwelt. Die ehrenamtlichen Wanderleiter Jessica Ferch und Thomas Zwiener halfen mit ihren Hinweisen Augen und Ohren zu öffnen.

Und so spazierte die 16-köpfige Gruppe, beschenkt mit vielen Wieder-was-dazugelernt-Effekten, zurück zum Ökospeicher. Beim gemeinsamen Frühstück dort waren sich alle einig: Diese Art Spaziergang gerne wieder öfter. Demnächst wahrscheinlich als geführte Tümpeltour. Nähere Infos rechtzeitig auf dieser Seite und auf facebook.com/oekospeicher.


 ente schwan
 gruppe am schilf
gruppe im park bernd thomas fernglas