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ExkursionOwczary

In Regionen ohne Attraktionen wie Berge, Meer oder große Seen können auch vermeintlich unspektakuläre Angebote touristisch genutzt werden – so auch der Apfel. Am Beispiel ihrer ehemaligen Heimat um Warka zeigte Małgorzata Murao auf, wie sich die Region 50 km südlich von Warschau als gut besuchte Apfelregion profiliert hat (http://jablkowa.warka.pl/).

Nach dem Tourismus-Workshop und nach der Vorbereitung des Apfelfestes radelten die Teilnehmer/innen der Oder entlang bis nach Reitwein. Dort hatte die Initiative GLOS (Globales Lernen an Oder und Spree) zur jährlichen „Apfel-Birne-Mangosaftaktion – Fair&Regional“ ins Rüstzeitenheim geladen. Und auch dort wurden zuvor geerntete Äpfel und Birnen zu Saft gepresst; in diesem Fall veredelt mit Mangopüree vom Fairhandelspartner PREDA auf den Philippinen. In Reitwein kam es zum Treffen und Erfahrungsaustausch der frisch gebackenen „Apfel-Fachleute“.

Auch am Abschlusstag des Apfelherbstes ging es auf Exkursion. Nach einem gemeinsamen Brunch im Speichercafé - untermalt von einem kleinen Sonntags-Konzert des Frankfurter Chors Vocaliesen – machten sich die Teilnehmer/innen auf den Weg ins Wiesenmuseum nach Owczary. Das Hauptaugenmerk galt dort der Baumschule, aus der auch die in Wulkow neu gepflanzten Apfelbäume stammten. Die Leiterin Ewa Drewniak führte von der Baumschule über die geschützten Trockenwiesen bis zum Museum und berichtete über Erfolge, aber auch Probleme des Naturschutzes in der Oderregion.